Simulation einer Krankheitsausbreitung mit einem Zellularautomaten

 

Farben:

blau - Wasser
braun - Erde, keine Infektion
weiß - Großstädte
dunkelrot - leicht erkrankte Region
hellrot - vollkommen erkrankte Region
dunkelgrün - erkrankte Region, aber Gegenmittel vorhanden
hellgrün - Krankheit besiegt, Gegenmittel verbreitet
 

 

 

Idee:

Unbetroffene Gebiete werden durch benachbarte Infektionsherde oder über Großstädte (=Flughäfen) angesteckt. Faktoren wie Entfernung und Klimazone spielen dabei eine wichtige Rolle. Regional verschieden wahrscheinlich ist das auch das (in diesem Modell rein zufällige) Auffinden eines Gegenmittels. Regionen mit besserer medizinischer Versorgung haben höhere Chancen auf eine Entdeckung des Gegenmittels und in erkrankten Regionen wiederum wird stärker danach geforscht als in nicht betroffenen. Das Gegenmittel verbreitet sich ähnlich der Krankheit, jedoch in unmittelbarer Nachbarschaft deutlich schneller. Großstädte können sofort bei Bekanntwerden einer Heilmöglichkeit in einer der anderen Großstädte zu neuen Quellen für das Gegenmittel (Luftpost.. eilig).

 

Anfangskonfiguration und Zustände:

Auf zwei Ebenen:

 

Nachbarschaft (N):

Für alle regulären Zellen gilt eine von-Neumann-Nachbarschaft mit Radius 1-4, je nach Option. Für Großstädte gilt neben der regulären Nachbarschaft wegen des Fernverkehrs zusätzlich eine sehr viel größere Nachbarschaft, die allerdings ausschließlich die anderen Großstädte (=Flughäfen) umfasst.

 

Beobachtungen:

Da sich das Gegenmittel besser verbreitet als die Krankheit, ist meist der Großteil der Weltkarte nach etwa 15 Generationen damit versorgt und die Krankheit besiegt. Ein leider nicht so gut erkennbarer Effekt ist die Verbindung der Großstädte untereinander; die anderen Verbreitungsregeln dominieren das Gesamtbild zu sehr. Recht deutlich ins Auge fallen die regionalen Unterschiede in der medizinischen Versorgung; gut zu erkennen z.B. dass Afrika als unterversorgt initialisiert wurde.